Die Idee des Rettungsdienst-Museums

Das Museum soll der Wahrung und Darstellung der historischen Entwicklung von Rettungsdienst und Notfallmedizin in Deutschland dienen.
Angestrebt ist die Eröffnung eines öffentlich zugänglichen Museums mit dem Standort Berlin.
Träger soll eine nicht kommerzielle Organisation, möglicherweise eine Stiftung, werden.
Zunächst wird die Entwicklung aus privater Initiative gefördert.

Bisher gibt es in Deutschland kein öffentlich zugängliches Museum zu diesem Thema. In DRK-Museen werden meist nur einzelne Fahrzeuge und Gerätschaften aus der jeweiligen Region ausgestellt und in Feuerwehrmuseen wird das Thema Rettungsdienst meist nur am Rande mit behandelt. Ansonsten finden sich verschiedene Fahrzeuge und Geräte in privater Hand ohne öffentlichen Zugang.

Der Erhalt historisch wertvoller Fahrzeuge und Gerätschaften scheitert häufig an knappen finanziellen Möglichkeiten und mangelnder Zeit auf Grund hoher Einsatz- und Arbeitsaufkommen bei Rettungsdienstleistern wie Hilfsorganisationen und Feuerwehren. Dem zu Folge ist in den letzten Jahren verstärkt der Verlust erhaltenswerter Objekte zu beobachten. Fahrzeuge rosten vor sich hin und werden wegen des entstehenden Sanierungsstaus an Händler oder Privatpersonen veräußert und landen im Ausland oder enden als Wohnmobile mit sehr begrenzter Lebensdauer. Gerätschaften werden häufig direkt aus den Lagern der Hilfsorganisationen oder Herstellern von Medizingeräten verschrottet. Damit werden historisch wertvolle Meilensteine der Geschichte der Notfallmedizin unwiederbringlich vernichtet.

Dieser Entwicklung will das Rettungsdienst-Museum entgegen wirken und einen Fundus schaffen, der die geschichtliche Entwicklung nachvollziehbar und erlebbar macht.
Zum Aufbau des Museums wird zur Zeit eine Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, Feuerwehren, Notfall-Medizinern, Herstellern von Medizingeräten, Bibliotheken, privaten und öffentlichen Sammlungen usw. entwickelt.

Stand: Dezember 2013